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2.2 Kinder von 2-3 Jahren
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Kinder unter 3 oder mit 3 haben andere Bedürfnisse und Anforderungen als 4-6 Jährige.
Um allen Kindern jedes Alters gerecht zu werden nehmen wir die „Kleinen“ im ersten Jahr
in einer Gruppe zusammen.
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Schwerpunkte in diesem Betreuungsfeld sind:
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Sozial-emotionale Kompetenz
Viele Kinder sind zum ersten mal in einer größeren Gemeinschaft.
Das Leben in einer solchen Gemeinschaft ermöglicht den Kindern Erfahrungen,
die sie so in der Familie nicht machen können.
- Leben in einer Gruppe
- Teil einer Gemeinschaft sein
- Evtl. erster Kontakt zu gleichaltrigen Kindern
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Lebenspraktische Förderung
„Hilf mir, es selbst zu tun“ (Maria Montessori).
- Nase putzen
- Essen mit Besteck
- Tisch decken
- An- und Ausziehen
- Sauberkeitserziehung
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Sprachkompetenz
Im sprachlichen Bereich befinden sich die Kinder noch in der Aufbauphase.
Diesen Entwicklungsprozess unterstützen und begleiten wir durch vielfältige sprachliche Anregungen.
- sprachliche Begleitung des Alltags
- Bilderbücher
- Fingerspiele
- Zeit für Dialoge
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Musikalische Förderung
Besonders große Freude haben die „Kleinen“ am gemeinsamen singen und musizieren.
Muszieren entwickelt bei den Kindern nicht nur Lebensfreude und Wohlbefinden
sondern unterstütz den Spracherwerb.
Kinder lernen Atmung und Lautproduktion in Einklang zu bringen –
eine Voraussetzung für flüssiges Sprechen.
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Bewegungserziehung
Den Kindern werden zum aktiven Handeln eingeladen.
Motorische Grundfähigkeiten können ausgebaut und weiterentwickelt werden.
- Laufen
- Klettern
- Balancieren
- Roller fahren
- Treppensteigen
Bewegungserziehung begleitet uns durch den ganzen Kindergartenalltag.
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Umsetzung in der Gruppe:
- Reduzierte Gruppenstärke
- Pädagogisch wertvolles Spielmaterial für „Kleine“
- Personelle Besetzung: eine Erzieherin, zwei Kinderpflegerinnen
Durch die personelle Besetzung ist die individuelle Betreuung jedes einzelnen Kindes gewährleistet.
Auf Bedürfnisse der Kinder kann besser eingegangen werden und es ist immer eine Person zum Wickeln da. Gerade die jüngeren Kinder binden sich noch sehr stark an ihre „Bezugsfräuleins“,
die ihnen Geborgenheit und Sicherheit geben können. Einfühlungsvermögen, Geduld, Zuwendung,
Flexibilität, Rituale und Offenheit sind dafür Voraussetzungen.
Elternarbeit:
- Tür und Angelgespräche
- 2 mal jährlich Elterngespräche (bei Bedarf mehr)
- Entwicklungen und Beobachtungen werden dokumentiert.
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Eingewöhnungsphase:
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- Schnuppervormittage vor Beginn der Kindergartenzeit um Räumlichkeiten, Spielmaterial und Erzieherin kennen zu lernen
- Elterngespräch vor Kindergartenbeginn
- Offen gestaltete Eingewöhnungsphase individuell auf jedes Kind abgestimmt
- Anfangs viele Kontakte und intensive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherin
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